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"Durch Benutzung eines Buches sammelte ich meine Gedanken und zog meine Seele wie durch eine Lockpfeife an."
Teresa von Avila (Vida 4,9)


Bildhaftes Erleben in Todesnähe

zum Verlag... Hermeneutische Erkundungen einer heutigen Ars Moriendi.

Begegnungen mit verstorbenen Angehörigen oder dem Todesboten, Engelerscheinungen oder ein Gefährt, das auftaucht, um den Sterbenden mitzunehmen - Sterbebettvisionen sind individuell und doch lassen sich sich wiederholende Motive ausmachen. Können und dürfen die letzten Bilder und Erzählungen eines Sterbenden als Halluzinationen oder neurophysiologische Phänomene abgetan werden? Oder offerieren Wachträume, traumartige Erlebnisse in komatösen Zuständen oder Nahtoderfahrungen nicht gerade Sinn und Vertrauen an der Grenze des Lebens?
Im vorliegenden Band untersuchen ausgewiesene Fachleute das Spektrum der Darstellungs- und Ausdrucksformen des imaginativen und bildhaften Erlebens in Todesnähe. Die Deutung der Sterbephänomene soll Seelsorger, Pflegende und Angehörige befähigen, angemessen zu reagieren, und bietet Orientierung für einen würdigen Umgang mit Menschen in der letzten Lebensphase.


Theologischer Verlag Zürich, 2014, ca. 288 Seiten, 15 x 22,5 cm, Paperback,
ISBN-13: 978-3-290-17771-3
Scala Divini Amoris. Stufen zur Gottesliebe.

zum Verlag... Es ist eine Stimme aus dem Mittelalter, die in diesem Text lebendig wird. Sie zeigt ihrer Seele den Weg zu Gott: Scala Divini Amoris, die Stufen zur göttlichen Liebe, führen über die fünf Sinne: das Sehen, Hören und Riechen, das Schmecken und Tasten sind die Stufen zum Palast der göttlichen Liebe. Ein wunderbares Leseerlebnis, das die Sinne schärft - für Gott, aber auch für die Schönheit des Lebens heute.

Bericht 'Neue Zuger Zeitung' vom 28.01.2014:
Liebesbeziehung aus dem Mittelalter  

Bericht 'Geist und Leben' 87/1:
Die Sinne als Stufen zur göttlichen Liebe  

Verlag Kreuz, 2013, 112 S., 12,5 x 20.5 cm, Gebunden,
ISBN-10: 3451612143, ISBN-13: 978-3-451-61214-5


Rituale für den Feierabend

zum Verlag... Rhythmus gibt dem Leben Tiefe: Simon Peng-Keller versammelt hilfreiche Rituale zur Gestaltung des Übergangs von der Arbeit in den Feierabend, vom Abend in die Nacht. Für Erwachsene, die in einem ausgefüllten Alltag bewusster leben möchten.

Verlag Kreuz, 2013, ca. 96 S., 10,3 x 15,0 cm, Gebunden,
ISBN-10: 3451612151, ISBN-13: 978-3-451-61215-2


Grundvertrauen. Hermeneutik eines Grenzphänomens.

zum Verlag... EVA Leipzig, 2013, 248 S.,
15,5 x 23 cm, Paperback,
ISBN-13: 978-3-374-03021-7
Von Grundvertrauen redet sich leicht. Schon schwieriger ist es zu beschreiben, was es bedeutet, Grundvertrauen zu haben. Es empirisch zu belegen und begrifflich zu erfassen, ist bisher erst ansatzweise gelungen. Trotz dieser Unbestimmtheit hat sich die Rede vom Grundvertrauen in Alltag und Wissenschaft eingenistet. Muss man aber nicht zwischen unterschiedlichen Formen von Grundvertrauen unterscheiden: das Welt- und Lebensvertrauen vom kindlichen Urvertrauen und vom basalen Vertrauen, das wir einander in alltäglicher Kommunikation schenken? Und in welchem Verhältnis steht Grundvertrauen zum Gottvertrauen? Die Studie nähert sich diesen Fragen von unterschiedlichen Seiten an und bringt philosophische, theologische, soziologische und psychologische Perspektiven erhellend miteinander ins Gespräch. Das in diesem Band dokumentierte Forschungsprojekt des Schweizerischen Nationalfonds (Universität Zürich 2009–2012) schließt eine bedeutsame Lücke in der bisherigen Vertrauensforschung.

Mit Beiträgen von Emil Angehrn (Basel), Brigitte Boothe (Zürich), Ingolf U. Dalferth (Zürich), Martin Endreß (Trier), Arne Grøn (Kopenhagen), Petra Meibert (Bochum), Johannes Michalak (Hildesheim) und Simon Peng-Keller (Zürich).


Kontemplation. Einübung in ein achtsames Leben.

zum Verlag... Der kontemplative Weg antwortet auf die Sehnsucht nach Vereinfachung des Gebets, nach Verlangsamung des Lebens, nach Vertiefung geistlicher Erfahrung. Simon Peng-Keller verbindet die Anleitung zur kontemplativen Praxis mit Reflexion und Information. Denn nur im Wechsel von spiritueller Übung und dem Nachdenken über die Erfahrungen kann sich etwas vom Geheimnis Gottes erschließen. Ein idealer Wegbegleiter für die eigene kontemplative Reise.

Verlag Kreuz, 2012, 140 S., 12,5 x 20.5 cm, Gebunden,
ISBN-10: 3451611570, ISBN-13: 978-3-451-61157-5


Einladung zur Achtsamkeit

zum Verlag... Wie köstlich kann das Leben schmecken! Einladung zur Achtsamkeit meint genau das: mit allen Sinnen gegenwärtig leben. Wer das übt, erfährt eine Lebensqualität, die Herz und Seele satt macht.

Verlag Kreuz, 2012, ca. 160 S., 10,3 x 15,0 cm, Gebunden,
ISBN-10: 3451611678, ISBN-13: 978-3-451-61167-4


Geistbestimmtes Leben

zum Verlag... Dieser Band lässt sich ein auf die Quellen und Grundgestalten christlicher Spiritualität. Im Zentrum steht dabei die Erfahrung, dass sich Gottes Geist auf überraschende Weise vergegenwärtigt und menschliches Leben heilsam bestimmt.

An exemplarischen Lebensbildern von der Bibel bis in die heutige Zeit erkundet das Buch auf anschauliche Weise im ersten Teil die verschiedenen Dimensionen dieser Erfahrung. Der zweite Teil widmet sich spirituellen Lebensformen und der realen Spannung zwischen spiritueller Gottunmittelbarkeit, kirchlicher Verortung und weltlichem Auftrag. Im dritten Teil kommen spirituelle Grundvollzüge zur Sprache: geistliche Lesung, Meditation, Gebet und Kontemplation. Die Reflexion auf das klassische Modell des dreifachen Weges schärft den Blick für die lebensgeschichtliche Dimension spiritueller Praxis.

Theologischer Verlag Zürich, 2012, 262 Seiten, 15 x 22,5 cm, Paperback
ISBN-10: 3290200809, ISBN-13: 978-3-290-20080-0


Einführung in die Theologie der Spiritualität

In dieser Einführung werden die theologischen Grundlagen von Spiritualität und spiritueller Erfahrung erläutert. Durch seine klare didaktische Struktur eignet sich der Band besonders für das Studium und erschließt dem Leser alle wichtigen Facetten des Phänomens.

Bei der »Wiederkehr der Religion« in der Gegenwart spielen spirituelle Erfahrungen eine wichtige Rolle. Die Spiritualität ermöglicht einen ganz- heitlichen Zugang zu religiösen Inhalten und erfüllt damit ein zentrales Sinnbedürfnis des heutigen Menschen. In der vorliegenden Einführung werden die theologischen Grundlagen der Spiritualität sowie eine Viel- zahl von damit zusammenhängenden Problemen umfassend erläutert. Die klare didaktische Struktur und die Verbindung von systematischer und historischer Darstellung machen den Band zu einem wichtigen Arbeitsinstrument für das Studium und ermöglichen dem interessierten Leser einen fundierten Einblick in ein komplexes Themenfeld.

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2010. 168 S., 16,5 x 24 cm, Kartoniert,
ISBN-10: 3534230485, ISBN-13: 978-3-534-23048-8


Aufbruchsfreude und Geistesgegenwart

zum Verlag... Entgegen dem Anschein, dass das Christentum heute in Europa eine von Geistesarmut geprägte Altersphase durchläuft, findet man bei näherer Betrachtung eine Fülle von Neuaufbrüchen. Menschen wagen es, sich auf neue, persönliche und je unterschiedliche Weise auf das Evangelium einzulassen. Beispielhaft dafür stehen die in diesem Band vorgestellten Personen, die mit ihrem Leben und ihrem Werk prägnante Neuakzente gesetzt haben: Madeleine Delbrêl, Henry Nouwen, Roger Schutz, Silja Walter und Jean Vanier. Was sie verbindet, ist ihr Versuch, Gottes Gegenwart in der Not ihrer Zeit wahrzunehmen. Die fünf Porträts werden eingerahmt durch zwei grundsätzliche Beiträge, die nach einer Spiritualität für das 21. Jahrhundert fragen. Mit Beiträgen von Simon Peng-Keller, Albert Schmucki, Thomas Wittkowski, Ulrike Wolitz und Eveline Zeder.

Theologischer Verlag Zürich, 2007, 188 S., 15.0 x 22.5 cm, Paperback
ISBN-10: 3290200396, ISBN-13: 978-3-290-20039-8


Alte Passionen im neuen Leben.
Postbaptismale Konkupiszenz als ökumenisches Problem und theologische Aufgabe.


Ausgangspunkt und Gravitationszentrum des Werkes ist der durch die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre (1999) wiederentfachte Streit um die Frage, ob und wie die Ursünde im Leben der Getauften weiterwirkt. Die Studie rekapituliert die Ursprünge des Streits und entwickelt in Auseinandersetzung mit maßgeblichen Antwortversuchen neueren Datums einen eigenen Lösungsvorschlag. ›Postbaptismale Konkupiszenz‹ wird als spezifisches Kontrastphänomen gedeutet, das sich aus der pneumatischen Neubestimmung menschlichen Lebens ergibt. Die Studie bezieht bisher wenig mitbedachte mystisch-aszetische Traditionen und philosophische Konzepte in ihre Diskussion ein. Die Studie wurde 2012 mit dem 1. Preis der Dr. Kurt Hellmich-Stiftung für ökumenische Studien ausgezeichnet.

Verlag Herder, 2012, 640 S., 13,5 x 21,5 cm, Kartoniert
Aufl./Jahr: 1. Aufl. 2011, ISBN-13: 978-3-451-32373-7


Kommunikation des Vertrauens

zum Verlag...

EVA Leipzig, 2012, 224 S.,
15,5 x 23 cm, Paperback,
ISBN-13: 978-3-374-03027-9
Das Projekt erhellt, wie Vertrauen in spezifischen professionellen Beziehungen kommuniziert wird. Untersucht wurden fünf Berufsfelder, in denen der Aufbau und die Aufrechterhaltung von Vertrauen in je besonderer Weise von zentraler Bedeutung ist: Psychotherapie, Medizin, Pädagogik, Unternehmensführung und Seelsorge. Der multiperspektivische Blick ermöglicht es, unterschiedliche Formen von Vertrauenskommunikation und spezifische Vertrauensprobleme genauer zu beschreiben und besser zu verstehen.

Die Kommunikation des Vertrauens zeichnet sich durch Paradoxe aus. So kann qualifiziertes Vertrauen meist nur dann vermittelt werden, wenn es auf schon vorhandenes Vertrauen aufbaut. Paradox erscheint auch, dass Vertrauen einen Verzicht auf Kontrolle bedeutet, zugleich aber kontrollierbarer Rahmenbedingungen bedarf. Vertrauenskommunikation hat Sicherheit zu vermitteln - aber auch Mut zum Wagnis. Der vertrauensvolle Verzicht auf Absicherung führt zu einem Gewinn an Sicherheitserleben.

Neben den Rahmenbeiträgen der beiden Herausgebern enthält der Band die professionsspezifischen Beiträge von Peter Eberl (Management), Bernhard Grimmer (Psychotherapie), Simon Peng-Keller (Seelsorge), Katrin Rockenbauch (Medizin), Thomas Schlag (Religionspädagogik) und Sandra Tiefel (Pädagogik).


Gottvertrauen. Die ökumenische Diskussion um die fiducia.



Quaestiones disputatae,
Band 250
Verlag Herder, 2012, ca. 220 S.,
13,5 x 21,5 cm, Kartoniert
ISBN-13: 978-3-451-02250-0
Nach Martin Luther und Philipp Melanchthon erfüllt sich die fides in der fiducia. Glauben bedeutet, der göttlichen Verheissung zu vertrauen bzw. sich Gott anzuvertrauen. Aus dem Vertrauen in die Gegenwart des Heils, erwächst die Hoffnung auf die endgültige Befreiung: "Fides est fiducia praesentis promissionis, spes est expectatio futurae liberationis". Das Konzil von Trient kritisierte an dieser Bestimmung die Gefahr, zu einem "eitlen Vertrauensglauben" zu verleiten (DH 1533), und betonte den kognitiv-voluntativen Charakter des Glaubensaktes. Die konfessionelle Differenz in der Glaubensanalyse gehörte über Jahrhunderte zu den zentralen Streitpunkten lutherisch-katholischer Kontroverstheologie, der im Zusammenhang mit der Frage nach der Glaubensgewissheit auch im Vorfeld der Gemeinsamen Erklärung für Diskussionen sorgte. Kann der traditionelle Gegensatz inzwischen als gelöst betrachtet werden? Welche Punkte sind bleibend strittig? Wie ist das Verhältnis zwischen Glauben, Vertrauen und Hoffnung im Rahmen heutiger evangelischer oder katholischer Theologie zu bestimmen? Tragen Einsichten aus der aktuellen philosophischen, psychologischen und sozialwissenschaftlichen Beschäftigung mit Vertrauensphänomenen zur theologischen Klärung bei?

Der Studienband, in dem die Ergebnisse des beschriebenen Forschungsprojektes veröffentlicht werden, enthält neben einem Geleitwort von Kardinal Kurt Koch und der Einleitung der beiden Herausgeber Einzelbeiträge von Ingolf U. Dalferth/Zürich, Eva Maria Faber/Chur, Andreas Hunziker/Zürich, Anselm Min/Claremont, Peter Opitz/Zürich, Simon Peng-Keller/Zürich, Cornelia Richter/Marburg, Wolf-Friedrich Schäufele/Marburg, Konrad Schmid/Zürich, Lorenzo Scornaienchi/Zürich, Thomas Söding/Bochum, Peter Walter/Freiburg i. Br., Hans Weder/Zürich, Claudia Welz/Kopenhagen, Jürgen Werbick/Münster. Der Band schließt mit einer Diskussionsbilanz, die Simon Peng-Keller und Andreas Hunziker gemeinsam verfasst haben.


Viel Vergnügen beim Lesen...